2007
REITs: Marktpotenzial vs. Realität
30.12.2007, 14:53 Uhr, abgelegt in: Kapitalmarkt
Das Marktpotential von G-REITs wurde vor ihrer
rückwirkend zum 1.1.2007 erfolgten Einführung als
enorm eingeschätzt. Gem. einer Studie von M. M.
Warburg Research verfügen allein die 65 größten
deutschen Unternehmen über etwa 80 Mrd. Euro stille
Reserven in ihrem Immobilienvermögen. Die Quote für
die in Firmenbesitz befindlichen Immobilien, welche
durch die Unternehmen selbst genutzt werden, wurde
von der IFD für Deutschland auf 73 %
beziffert. Im Vergleich dazu liegt – ebenfalls nach
Angaben der IFD – der Anteil in
Großbritannien bei 54 %, in den USA sogar nur bei 25
%.
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Frohe Weihnachten!
23.12.2007, 16:43 Uhr, abgelegt in: Administration
Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie ein schönes
Weihnachtsfest und einen erfolgreichen Start in das
Jahr 2008. G-REITs bleiben in 2008 sicher so
interessant wie bisher und werden wahrscheinlich
einen deutlichen Aufwärtstrend erfahren. Wir werden
die Entwicklung weiterhin verfolgen!
Alles Gute
Ihr g-reit-news.de-Team
Alles Gute
Ihr g-reit-news.de-Team
G-REITs für Einsteiger
23.12.2007, 16:41 Uhr, abgelegt in: Literatur
In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Steuer und
Studium (12/2007) ist ein gelungener
Grundlagenartikel über G-REITs zu finden.
Weichhaus stellt nach einer kurzen
Vorbemerkung zunächst die rechtliche Ausgestaltung
einer REIT-AG dar. Darauf folgend werden die
Voraussetzungen zur Erlangung des steuerbefreiten
Status des G-REITs ausgeführt. Im Einzelnen wird auf
die Börsennotierung und Mindeststreuung der Aktien,
die Beschränkungen des Unternehmensgegenstandes der
REIT-AG, die Regelungen zur Gewinnausschüttung und
-ermittlung, die vorgeschriebene Vermögens- und
Ertragsstruktur sowie die Begrenzung der
Fremdfinanzierungsmöglichkeiten eines G-REITs
eingegangen.Weiter...
G-REITs als indirekte Immobilienanlage
20.12.2007, 18:26 Uhr, abgelegt in: Privatanleger
In Deutschland steht die Anlage in Immobilien an
höchster Stelle; Deutsche sind viel stärker in
Sachvermögen als in Geldvermögen investiert. In
wirtschaftlicher Hinsicht bietet das Investment in
Immobilien eine Reihe von Vorteilen: 1. Sie sind
weitestgehend von Inflationseinflüssen geschützt. 2.
Sie generieren regelmäßiges zusätzliches Einkommen
(Miete). 3. Sie haben meist einen hohen
kalkulierbaren Cash-Flow. Diese für den Privatanleger
ausschlaggebenden Vorteile einer
Immobilieninvestition werden beim G-REIT mit der
Attraktivität einer Aktie gekoppelt – der G-REIT ist
eine indirekte Form der Immobilienanlage.Weiter...
Neue Kategorie: Privatanleger
20.12.2007, 18:23 Uhr, abgelegt in: Administration
Wir haben die neue Kategorie "Privatanleger"
hinzugefügt, in der wir regelmäßig den G-REIT als
Anlageform beschreiben und analysieren werden, damit
der private Anleger sich ein Bild machen kann, welche
Möglichkeiten ihm gegeben sind, wenn er sein
Portfolio mit G-REIT-Aktien anreichert. Die neue
Kategorie startet mit einem einführenden Beitrag zum
Thema "indirekte Immobilienanlage mit G-REITs".
Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei der Lektüre!
Ihr g-reit-news.de-Team
Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei der Lektüre!
Ihr g-reit-news.de-Team
Rückblick: Trustmodell
16.12.2007, 21:27 Uhr, abgelegt in: Tax
Mit der in § 11 Abs. 4 REITG kodifizierten Regelung
zur 10 %-Grenze soll grundsätzlich eine
Quellensteuererhebung des deutschen Staates auf an
ausländische REIT-Aktionäre ausgeschüttete Dividenden
gewährleistet werden. Denn die international
geltenden Doppelbesteuerungsabkommen sehen ab einem
Anteil von 10 % oder mehr eine Ermäßigung oder gar
einen kompletten Wegfall der Quellensteuer vor. Durch
die Beschränkung der direkten Beteiligungsmöglichkeit
in einen G-REIT auf 9,99 % wird die
Quellenbesteuerung im Falle eines ausländischen
Anteilseigners sicher gestellt. Vor Einführung des
G-REITs wurden zahlreiche andere Modelle diskutiert,
mit der eine Besteuerung des ausländischen
Anteilseigners ebenfalls gesichert werden könnte.
Diese Modelle sind nun wieder in der Diskussion, da
die 10 %-Beteiligungsgrenze des § 11 Abs. 4 REITG aus
unterschiedlichen Gründen in der Kritik steht (vgl.
Beitrag vom 29.11.2007). Im vorliegenden Beitrag wird
ein kurzer Überblick über das damals diskutierte
Trustmodell, welches auf die IFD zurückgeht und
insbesondere auch von Ernst & Young als eine
sinnvolle Möglichkeit der Sicherstellung der
Besteuerung ausländischer Anteilseigner angesehen
wurde, gegeben.Weiter...
Nun schon zwei G-REITs
14.12.2007, 15:01 Uhr, abgelegt in: Kapitalmarkt
reits-in-deutschland.de berichtet, dass der erste
G-REIT aus der Gruppe der geschlossenen
Immobilienfonds gestartet ist. Aus der Fair Value
Immobilien AG ist ein Real Estate Investment Trust
geworden, der ab sofort als Fair Value REIT AG
firmieren wird. Fair Value wird damit rückwirkend zum
1.1.2007 von der Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer
befreit (§ 16 Abs. 1 REITG). Das am 16.11.2007 an die
Börse getretene Unternehmen ist nach der Hamburger
Alstria Office REIT AG das zweite Unternehmen,
welches den steuertransparenten G-REIT-Status
angenommen hat.Weiter...
Nichtbesteuerung von Ausschüttungen des G-REITs?
09.12.2007, 23:25 Uhr, abgelegt in: Tax
Zurzeit wird in der Literatur diskutiert (vgl.
Schultz/Thießen, Status:Recht 12/2207, S.
384 f. sowie Geurts/Jacob, IStR 2007, S. 737
ff.), ob ein Urteil des Finanzgerichts Niedersachsen
zu den in Frankreich von der Körperschaftsteuer
befreiten SICAV vom 29.3.2007 auch auf das REITG
Einfluss haben könnte. Die in § 11 Abs. 4 REITG
geregelte 10 %-Beteiligungsgrenze würde dann, folgte
man der Auffassung des Finanzgerichts, nicht mehr
ihren Zweck – die Sicherstellung der deutschen
Besteuerung ausländischer Anteilseigner – erfüllen
können. Denn nach dem Urteil handelte es sich beim
G-REIT nicht um eine im abkommensrechtlichen Sinn in
Deutschland ansässige Gesellschaft, was zu einer
Nichtanwendbarkeit der Doppelbesteuerungsabkommen auf
seine Ausschüttungen führen würde.Weiter...
Rückblick: Modifiziertes Einheitsmodell
03.12.2007, 22:35 Uhr, abgelegt in: Tax
Mit der in § 11 Abs. 4 REITG kodifizierten Regelung
zur 10 %-Grenze soll grundsätzlich eine
Quellensteuererhebung des deutschen Staates auf an
ausländische REIT-Aktionäre ausgeschüttete Dividenden
gewährleistet werden. Denn die international
geltenden Doppelbesteuerungsabkommen sehen ab einem
Anteil von 10 % oder mehr eine Ermäßigung oder gar
einen kompletten Wegfall der Quellensteuer vor. Durch
die Beschränkung der direkten Beteiligungsmöglichkeit
in einen G-REIT auf 9,99 % wird die
Quellenbesteuerung im Falle eines ausländischen
Anteilseigners sicher gestellt. Vor Einführung des
G-REITs wurden zahlreiche andere Modelle diskutiert,
mit der eine Besteuerung des ausländischen
Anteilseigners ebenfalls gesichert werden könnte.
Diese Modelle sind nun wieder in der Diskussion, da
die 10 %-Beteiligungsgrenze des § 11 Abs. 4 REITG aus
unterschiedlichen Gründen in der Kritik steht (vgl.
Beitrag vom 29.11.2007). Im vorliegenden Beitrag wird
ein kurzer Überblick über das damals diskutierte
modifizierte Einheitsmodell gegeben. Modifiziert
insofern, als dass es eine Weiterentwicklung des
ursprünglichen, vom BMF kritisierten, Vorschlags der
IFD ist – im Folgenden einfach
"Einheitsmodell".Weiter...
Fällt die 10 %-Grenze?
29.11.2007, 00:01 Uhr, abgelegt in: REITG
reits-in-deutschland.de berichtet, dass derzeit
Gespräche mit dem Ziel laufen, die 10 %-Grenze weg zu
bekommen, beziehungsweise die bei Verstößen drohenden
Sanktionen zu mildern − so Roche (Ernst
& Young) im Rahmen der Euro Finance Week in
Frankfurt am Main. Kein Anleger darf nach der im
REITG verankerten Vorschrift direkt 10 % oder mehr
der Aktien oder Aktien in einem Umfang halten, dass
er über 10 % oder mehr der Stimmrechte
verfügt.Weiter...
Beck: REITG-Kommentar
22.11.2007, 00:22 Uhr, abgelegt in: Literatur
Der am 16.11.2007 im Beck-Verlag erschienene
Kommentar zum Gesetz über deutsche
Immobilien-Aktiengesellschaften mit börsennotierten
Anteilen (Real Estate Investment Trusts mit
Nebenbestimmungen) ist einer der ersten Kommentare
zum REITG; er wurde von
Helios/Wewel/Wiesbrock herausgegeben. Auf
insgesamt 454 Seiten werden die Neuregelungen zu den
G-REITs aus dem REITG, dem EStG (Exit Tax), dem AStG,
dem Finanzverwaltungsgesetz sowie dem InvStG
kommentiert.
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Privatanleger: G-REITs attraktivste Immobilienanlageform
14.11.2007, 20:38 Uhr, abgelegt in: Tax
In der Ausgabe 21/2007 vergleicht Schulz
G-REITs mit anderen Formen der indirekten
Immobilienanlage. Ausgehend von der allgemeinen
Zurückhaltung nach der Einführung von G-REITs, führt
er einen steuerlichen Belastungsvergleich aus Sicht
des Privatanlegers durch.Weiter...
§ 11 REITG: Beteiligungsrestriktionen europarechtswidrig?
11.11.2007, 23:13 Uhr, abgelegt in: REITG
Bron hält die Beteiligungsrestriktionen des
§ 11 REITG vor dem Hintergrund des EuGH-Urteils zum
VW-Gesetz (EuGH v. 23.10.2007, Rs. C-122/05) für
europarechtswidrig. Nach dem Urteil seien auch die
mit einem Verstoß gegen diese Restriktionen
verbundenen Folgen − wie etwa der Verlust des
REIT-Status gem. § 18 Abs. 3 REITG −
hinfällig.Weiter...
REIT-Aktien unterliegen Abgeltungsteuer
03.11.2007, 13:51 Uhr, abgelegt in: Tax
War es doch auch nach Verabschiedung des REITG sowie
unmittelbar nach der Unternehmensteuerreform 2008
noch unsicher, so hat das Bundesfinanzministerium
seit dem 11.10.2007 Rechtssicherheit in der Frage
geschaffen, ob Einkünfte, die ein Anteilseigner aus
einem G-REIT erzielt, der Abgeltungsteuer
unterliegen.Weiter...
IFRS im REITG
24.10.2007, 20:06 Uhr, abgelegt in: REITG
Kahle, Dahlke und Schulz
von der Universität Hohenheim untersuchen in ihrem
Aufsatz in der Zeitschrift "Accounting"
(Oktoberausgabe) den Zusammenhang zwischen den IFRS
und der Unternehmensbesteuerung. Sie gehen
insbesondere auch der Frage nach, welche Rolle die
IFRS im REIT-Gesetz spielen.Weiter...
Cadmus: G-REIT ohne Reparaturgesetz nicht lebensfähig
16.10.2007, 02:03 Uhr, abgelegt in: REITG
In seinem Aufsatz in der Oktoberausgabe (10/2007) von
Finanz Betrieb geht Cadmus auf die
Praxis(un-)tauglichkeit des REITG ein. Er fragt sich,
ob der Vorstand eines Immobilienunternehmens bei der
gegenwärtigen Rechtslage das Konvertieren zum G-REIT
überhaupt verantworten und seinen Aktionären
empfehlen kann. Zunächst geht er in diesem
Zusammenhang auf die Kosten des G-REIT-Status ein. Er
resümiert, dass der Aufwand für die Exit Tax bei
älteren Immobilienunternehmen, die über hohe stille
Reserven verfügen, erhebliche Beträge ausmachen kann
und sogar bereits einige maßgebliche Marktteilnehmer
veranlasst habe, ihre G-REIT-Pläne zu
verwerfen.Weiter...
Kurz notiert: Erster G-REIT gegründet
14.10.2007, 14:17 Uhr, abgelegt in: Kapitalmarkt
Die Alstria Office AG wurde als
REIT-Aktiengesellschaft im Handelsregister
eingetragen und führt nun die Firma "alstria office
REIT-AG". Alstria Office REIT nimmt den neuen Status
rückwirkend zum 1.1.2007 an. Weiter...
Nachtrag: Expo Real
14.10.2007, 14:07 Uhr, abgelegt in: Veranstaltungen
Auf der Expo Real 2007 in München war es einigen
Experten bereits bewusst: Das Reparaturgesetz zum
REIT wird nicht mehr lange auf sich warten lassen. So
berichtete bspw. Volckens von Beiten
Burkhardt davon, dass ein erster Entwurf des
Reparaturgesetzes bereits kursiere. Weiter...
Der deutsche REIT: Eine Einführung für die Praxis
12.10.2007, 18:54 Uhr, abgelegt in: Literatur
Deloitte & Touche und das F.A.Z.-Institut
veröffentlichen mit der "Der deutsche REIT, Eine
Einführung für die Praxis" einen kompakten
Praxisratgeber. Unter Federführung von u. a.
Reiß, Korezkij und Fuchs
werden die zentralen Punkte des REITG überblickartig
dargestellt.Weiter...