Schleppende Entwicklung der Immobilienmärkte
14.10.2008, 21:29 Uhr, abgelegt in: Immobilien
In Ausgabe 19 der Zeitschrift Immobilien &
Finanzierung schreibt Subroweit unter der
Überschrift "Konjunkturelle Eintrübung belastet
Immobilienmärkte" über die von Immobilienanalysten
der Deka-Bank berechnete Gesamtperformance von
Märkten. Unter Berücksichtigung von Prognosen über
die laufenden Erträge, Mietsteigerungen und die
Veränderung der Vervielfältiger wird der zu
erwartende Total Return ermittelt. Es wird
herausgestellt, dass sich die Aussichten für die
europäischen Märkte zunehmend verschlechtert haben.
So werden im laufenden Jahr fast alle der 27
betrachteten Märkte im Minus landen und im
Durchschnitt -5 % Gesamtertrag abwerfen.
In besonders großem Ausmaß seien die großen Finanzstandorte London und Paris sowie die spanische Hauptstadt Madrid von der Negativentwicklung betroffen. Am Ende des Jahres werden alle drei Städte einen Gesamtverlust von teils über 20 % aufweisen. Noch schlechter werden voraussichtlich die 20 betrachteten Standorte in den USA abschneiden, die im Durchschnitt 6,1 % verlieren. Anders als in Europa werden die Mieten in den USA wohl bereits leicht zurückgehen. In den USA seien deutliche Renditeanstiege bislang ausgeblieben, was sich jedoch im Verlaufe des Jahres noch ändern werde; es wird dort eine Ausweitung um 60 Basispunkte erwartet. Die Mieten sollen dabei mit minus 0,5 % nur leicht zurückgehen, sodass ein Gesamtverlust von 8 % resultiere.
Europäische Büromärkte werden im Jahr 2009 weiter schwach in der Entwicklung sein, d. h. es wird mit einem Gesamtverlust von im Durchschnitt 1,5 % gerechnet. Diese Entwicklung sei Ausfluss der Tatsache, dass einige europäische Wirtschaften mittlerweile am Rande oder bereits mitten in einer Rezession stehen. Mieten werden sich diesem Druck nicht widersetzen können und ebenfalls um 1,7 % zurückgehen, wobei speziell die iberischen Märkte sowie die Londoner Teilmärkte betroffen seien. Positiver wird die mittelfristige Entwicklung eingeschätzt, denn der Gesamtertrag über die vier Jahre zwischen 2009 und 2012 wird mit 4,4 % beziffert. Ursache hierfür seien die höheren Anfangsrenditen für höhere Cash-Flows im Gesamtzeitraum einerseits, andererseits sind davon ausgehend wiederum auch leichte Renditerückgänge zu erwarten. Der durchschnittliche Gesamtertrag teilt sich auf in 5,3 % Cash-Flow, 1,3 % Mietwachstum, 0,9 % Veränderung der Rendite (bei unterstellten nichtumlegbaren Kosten) und Abschreibungen von -3,1 %. In den USA werden die Verluste der Märkte im Jahr 2009 auf minus 1,7 % zurückgehen. Ein zusätzlicher Renditeanstieg um 30 Basispunkte werde dazu -4,0 Prozentpunkte beisteuern, der Mietrückgang werde -0,6 % kosten. Auch in den USA sieht das mittelfristige Bild positiver aus. 5,7 % seien an den Büromärkten zwischen 2009 und 2012 im Durchschnitt zu erzielen. Dabei liegen alle Komponenten (Mietwachstum 2,1 %, Renditebeitrag 0,7 %, Cash-Flow 5,9 %) im positiven Bereich.
In besonders großem Ausmaß seien die großen Finanzstandorte London und Paris sowie die spanische Hauptstadt Madrid von der Negativentwicklung betroffen. Am Ende des Jahres werden alle drei Städte einen Gesamtverlust von teils über 20 % aufweisen. Noch schlechter werden voraussichtlich die 20 betrachteten Standorte in den USA abschneiden, die im Durchschnitt 6,1 % verlieren. Anders als in Europa werden die Mieten in den USA wohl bereits leicht zurückgehen. In den USA seien deutliche Renditeanstiege bislang ausgeblieben, was sich jedoch im Verlaufe des Jahres noch ändern werde; es wird dort eine Ausweitung um 60 Basispunkte erwartet. Die Mieten sollen dabei mit minus 0,5 % nur leicht zurückgehen, sodass ein Gesamtverlust von 8 % resultiere.
Europäische Büromärkte werden im Jahr 2009 weiter schwach in der Entwicklung sein, d. h. es wird mit einem Gesamtverlust von im Durchschnitt 1,5 % gerechnet. Diese Entwicklung sei Ausfluss der Tatsache, dass einige europäische Wirtschaften mittlerweile am Rande oder bereits mitten in einer Rezession stehen. Mieten werden sich diesem Druck nicht widersetzen können und ebenfalls um 1,7 % zurückgehen, wobei speziell die iberischen Märkte sowie die Londoner Teilmärkte betroffen seien. Positiver wird die mittelfristige Entwicklung eingeschätzt, denn der Gesamtertrag über die vier Jahre zwischen 2009 und 2012 wird mit 4,4 % beziffert. Ursache hierfür seien die höheren Anfangsrenditen für höhere Cash-Flows im Gesamtzeitraum einerseits, andererseits sind davon ausgehend wiederum auch leichte Renditerückgänge zu erwarten. Der durchschnittliche Gesamtertrag teilt sich auf in 5,3 % Cash-Flow, 1,3 % Mietwachstum, 0,9 % Veränderung der Rendite (bei unterstellten nichtumlegbaren Kosten) und Abschreibungen von -3,1 %. In den USA werden die Verluste der Märkte im Jahr 2009 auf minus 1,7 % zurückgehen. Ein zusätzlicher Renditeanstieg um 30 Basispunkte werde dazu -4,0 Prozentpunkte beisteuern, der Mietrückgang werde -0,6 % kosten. Auch in den USA sieht das mittelfristige Bild positiver aus. 5,7 % seien an den Büromärkten zwischen 2009 und 2012 im Durchschnitt zu erzielen. Dabei liegen alle Komponenten (Mietwachstum 2,1 %, Renditebeitrag 0,7 %, Cash-Flow 5,9 %) im positiven Bereich.