G-REITs als indirekte Immobilienanlage
20.12.2007, 18:26 Uhr, abgelegt in: Privatanleger
In Deutschland steht die Anlage in Immobilien an
höchster Stelle; Deutsche sind viel stärker in
Sachvermögen als in Geldvermögen investiert. In
wirtschaftlicher Hinsicht bietet das Investment in
Immobilien eine Reihe von Vorteilen: 1. Sie sind
weitestgehend von Inflationseinflüssen geschützt. 2.
Sie generieren regelmäßiges zusätzliches Einkommen
(Miete). 3. Sie haben meist einen hohen
kalkulierbaren Cash-Flow. Diese für den Privatanleger
ausschlaggebenden Vorteile einer
Immobilieninvestition werden beim G-REIT mit der
Attraktivität einer Aktie gekoppelt – der G-REIT ist
eine indirekte Form der Immobilienanlage.
Die Nachteile eines direkten Immobilieninvestments können vom Privatanleger durch die Anlage in einen G-REIT umgangen werden. Direkte Immobilieninvestitionen stellen in der Regel langfristige Investments dar. Die spätere Veräußerung der direkt erworbenen Immobilie ist in vielen Fällen relativ zeitintensiv und für den Anleger mit gewissen Transaktionskosten verbunden. Da die indirekte Immobilienanlage in Form einer G-REIT-Aktie jederzeit frei an der Börse handelbar ist, zeichnet sich dieses Investment durch eine höhere Fungibilität gegenüber dem direkten Immobilieninvestment aus. Ein langfristiges Investment nicht unbedingt notwendig – die Veräußerung der Anteile ist an jedem Börsentag möglich; dabei fallen im Vergleich zur direkten Anlage in eine Immobilie nur geringe Transaktionskosten an. Insbesondere wird die Veräußerung von Aktien eines G-REITs nicht mit Grunderwerbsteuer belastet. Bei vor dem 31.12.2008 erworbenen Aktien kann vom Privatanleger, wie bei Veräußerungen von Nicht-G-REIT-Aktien auch, die einjährige Spekulationsfrist abgewartet werden, wodurch die seit dem Erwerb entstandenen Kurswertsteigerungen vollständig steuerfrei vereinnahmt werden können.
Ein zusätzlicher Vorteil der indirekten Immobilienanlage ist, dass diese wesentlich spezialisierter sein kann als eine Direktanlage. Der einzelne Privatanleger verfügt in er Regel nicht über das notwendige Know-how und nicht über die notwendigen Mittel, um sich auf Direktinvestments in bspw. Einkaufszentren zu spezialisieren. Ein G-REIT kann durch seinen exzellenten Zugang zum Kapitalmarkt ein exakt ausgerichtetes Immobilienportfolio führen, das von einem hoch qualifizierten Management aktiv verwaltet werden kann – insofern ist die indirekte Immobilienanlage professionalisierter als die direkte und kann so eine höhere Rendite erwirtschaften.
Ab 2009 unterliegen Einkünfte aus einem G-REIT nur noch einem Abgeltungsteuersatz von 25 % zzgl. Solidaritätszuschlag und sind damit auch unter rein steuerlichen Gesichtspunkten die für den Privatanleger attraktivste Immobilienanlageform (vgl. Blog-Eintrag vom 14.11.2007).
Die Nachteile eines direkten Immobilieninvestments können vom Privatanleger durch die Anlage in einen G-REIT umgangen werden. Direkte Immobilieninvestitionen stellen in der Regel langfristige Investments dar. Die spätere Veräußerung der direkt erworbenen Immobilie ist in vielen Fällen relativ zeitintensiv und für den Anleger mit gewissen Transaktionskosten verbunden. Da die indirekte Immobilienanlage in Form einer G-REIT-Aktie jederzeit frei an der Börse handelbar ist, zeichnet sich dieses Investment durch eine höhere Fungibilität gegenüber dem direkten Immobilieninvestment aus. Ein langfristiges Investment nicht unbedingt notwendig – die Veräußerung der Anteile ist an jedem Börsentag möglich; dabei fallen im Vergleich zur direkten Anlage in eine Immobilie nur geringe Transaktionskosten an. Insbesondere wird die Veräußerung von Aktien eines G-REITs nicht mit Grunderwerbsteuer belastet. Bei vor dem 31.12.2008 erworbenen Aktien kann vom Privatanleger, wie bei Veräußerungen von Nicht-G-REIT-Aktien auch, die einjährige Spekulationsfrist abgewartet werden, wodurch die seit dem Erwerb entstandenen Kurswertsteigerungen vollständig steuerfrei vereinnahmt werden können.
Ein zusätzlicher Vorteil der indirekten Immobilienanlage ist, dass diese wesentlich spezialisierter sein kann als eine Direktanlage. Der einzelne Privatanleger verfügt in er Regel nicht über das notwendige Know-how und nicht über die notwendigen Mittel, um sich auf Direktinvestments in bspw. Einkaufszentren zu spezialisieren. Ein G-REIT kann durch seinen exzellenten Zugang zum Kapitalmarkt ein exakt ausgerichtetes Immobilienportfolio führen, das von einem hoch qualifizierten Management aktiv verwaltet werden kann – insofern ist die indirekte Immobilienanlage professionalisierter als die direkte und kann so eine höhere Rendite erwirtschaften.
Ab 2009 unterliegen Einkünfte aus einem G-REIT nur noch einem Abgeltungsteuersatz von 25 % zzgl. Solidaritätszuschlag und sind damit auch unter rein steuerlichen Gesichtspunkten die für den Privatanleger attraktivste Immobilienanlageform (vgl. Blog-Eintrag vom 14.11.2007).