Offene Immobilienfonds und REITs

Auf www.ftd.de wurde ein Artikel veröffentlicht, in dem es unter anderem um das Verhältnis von Offenen Immobilienfonds und REITs geht. Durch das sog. Investmentänderungsgesetz (InvÄndG) wurde Offenen Immobilienfonds die Möglichkeit eingeräumt, bis zu 5 % ihres Vermögens in in- und ausländische REIT-Aktiengesellschaften zu investieren (vgl. Artikel 1 des InvÄndG).

Zwar hat aufgrund der infolge der Subprime-Krise nachhaltig erschütterten Entwicklung des Immobilien- und Kapitalmarktumfelds noch kein Fonds von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, langfristig ist dies jedoch eine Option. "Durch eine REIT-Beimischung werden Fonds deutlich volatiler", so Archner, Geschäftsführer des Bundesverbands der Immobilien-Investment-Sachverständigen.

Kommentar: Im Referentenentwurf des InvÄndG war noch eine Beteiligung von bis zu 10 % an REITs vorgesehen. Da REITs eine interessante Anlagemöglichkeit für das Immobiliensondervermögen der Fonds sein können, wäre eine Erhöhung auf die zunächst angedachten 10 % auf lange Sicht wünschenswert. Die Attraktivität seitens der Offenen Immobilienfonds könnte so insgesamt erhöht werden (so auch Roegele/Görke, BKR 2007, S. 397 f.).