Top-Immobilienstandort Deutschland
06.03.2008, 11:15 Uhr, abgelegt in: Immobilien
Aus einer einer Trendumfrage von Ernst & Young
Real Estate bei rund 100 Unternehmen, geht für den
Immobilienstandort Deutschland folgendes hervor: Aus
der Perspektive der Immobilieninvestoren wird
Deutschland im Jahr 2008 der Top-Standort für
Immobilieninvestments im Vergleich zum europäischen
Ausland sein, da 90 % der Investoren Deutschland für
einen sehr robusten und attraktiven Immobilienmarkt
halten. Im Vergleich zum Jahr 2007 haben die
Marktteilnehmer großes Vertrauen - 70 % gehen von
einem wie zuvor attraktiven Investmentumfeld in
Deutschland aus. In der Umfrage wurden unter anderem
Offene Immobilienfonds und
Beteiligungsgesellschaften, Versicherungen, Family
Offices, Wohnungsgesellschaften und
Immobilienaktiengesellschaften befragt.
Auf Grund der Finanzmarktkrise soll das Investitionsvolumen im Jahr 2008 um rund 15 bis 25 % niedriger liegen wird als im Jahr 2007, wobei in Deutschland wohl kleine und mittlere Transaktionsvolumina zukünftig einen größeren Teil des Marktvolumens ausmachen werden. Eigenkapitalstarke Investoren sind wegen der angespannten Lage an den Finanzmärkten im Vorteil. Der Löwenanteil der Investitionen wird in Gewerbeimmobilien getätigt werden, Wohnimmobilien werden eine weniger tragende Rolle spielen. Überwiegend wird mit einer gleichbleibenden oder steigenden Rendite gerechnet.
Hinsichtlich der Haltedauer der Objekte wollen sich die Investoren im Jahr 2008 unverändert verhalten; gefragt sind Asset- und Property-Management-Leistungen zur Hebung von Wertsteigerungspotenzialen. Als mögliche Exitstrategien geben rund 54 % der Befragten die Direktveräußerung an. Trotz der gegenwärtig niedrigen Börsenkurse sehen 20 % der befragten Unternehmen einen Börsengang (IPO) mittelfristig als möglichen Exit.
Quelle
Kommentar: Als Exit-Vehikel würde sich für Unternehmen die Veräußerung der Immobilien an einen G-REIT unter Inanspruchnahme der speziell für G-REITs geltenden bevorzugten Besteuerung (Exit Tax) anbieten. Diese Steuervergünstigung kann im Fall der Direktveräußerung an einen German Real Estate Investment Trust in Anspruch genommen werden und führt zu einer nur hälftigen Besteuerung der bei Veräußerung aufgedeckten stillen Reserven. Dies spiegelt sich ebenfalls im Ergebnis der Umfrage wieder: Die Mehrheit der Befragten sieht REITs als eine der Käufergruppen, die in 2008 auf dem Vormarsch ist.
Auf Grund der Finanzmarktkrise soll das Investitionsvolumen im Jahr 2008 um rund 15 bis 25 % niedriger liegen wird als im Jahr 2007, wobei in Deutschland wohl kleine und mittlere Transaktionsvolumina zukünftig einen größeren Teil des Marktvolumens ausmachen werden. Eigenkapitalstarke Investoren sind wegen der angespannten Lage an den Finanzmärkten im Vorteil. Der Löwenanteil der Investitionen wird in Gewerbeimmobilien getätigt werden, Wohnimmobilien werden eine weniger tragende Rolle spielen. Überwiegend wird mit einer gleichbleibenden oder steigenden Rendite gerechnet.
Hinsichtlich der Haltedauer der Objekte wollen sich die Investoren im Jahr 2008 unverändert verhalten; gefragt sind Asset- und Property-Management-Leistungen zur Hebung von Wertsteigerungspotenzialen. Als mögliche Exitstrategien geben rund 54 % der Befragten die Direktveräußerung an. Trotz der gegenwärtig niedrigen Börsenkurse sehen 20 % der befragten Unternehmen einen Börsengang (IPO) mittelfristig als möglichen Exit.
Quelle
Kommentar: Als Exit-Vehikel würde sich für Unternehmen die Veräußerung der Immobilien an einen G-REIT unter Inanspruchnahme der speziell für G-REITs geltenden bevorzugten Besteuerung (Exit Tax) anbieten. Diese Steuervergünstigung kann im Fall der Direktveräußerung an einen German Real Estate Investment Trust in Anspruch genommen werden und führt zu einer nur hälftigen Besteuerung der bei Veräußerung aufgedeckten stillen Reserven. Dies spiegelt sich ebenfalls im Ergebnis der Umfrage wieder: Die Mehrheit der Befragten sieht REITs als eine der Käufergruppen, die in 2008 auf dem Vormarsch ist.