PwC/ULI: Emerging Trends in Real Estate Europe 2008

PricewaterhouseCoopers (PwC) hat seine zusammen mit dem Urban Land Institute (ULI) erstellte alljährliche Studie "Emerging Trends in Real Estate Europe 2008" im Internet kostenlos publiziert. Neben der Feststellung, dass sich der deutsche Immobilienmarkt im Jahr 2008 im europäischen Vergleich immer attraktiver entwickeln wird – mit Hamburg, München, Frankfurt und Berlin zählen vier deutsche Städte zu den zehn aussichtsreichsten Standorten Europas –, werden auch Aussagen über die künftig erwartete Entwicklung der deutschen REITs getroffen.

Die schleppende Entwicklung des deutschen REIT-Marktes wird mit dem nach dem Subprime-Effekt problematischen Kapitalmarktumfeld begründet: "‚Nobody wants to enter the market at a discount.’" "‚Only one company has braved coversion; others that were planning to launch in 2008 have aborted their takeoffs.’" Weiterhin wird der Ausschluss von Bestandsmietwohnimmobilien als möglicher Vermögensgegenstand des G-REITs (vgl. bereits Blog-Eintrag vom 13.1.2008) sowie die Beschränkung der Aufnahme von Fremdkapital als "‚catastrophic mistake’" bzw. suboptimal für die Entwicklung des deutschen REITs eingestuft. Infolge des Ausschlusses der Bestandsmietwohnimmobilien sei das Marktpotenzial des G-REITs von ursprünglich 30-60 Millionen Euro auf 15-40 Millionen Euro gefallen. Die weitere Entwicklung des deutschen REIT-Marktes hänge auch von dem künftigen Umgang mit Bestandsmietwohnimmobilien ab. Manche Befragte gingen von einer Lockerung des Verbots der Bestandsmietwohnimmobilien, andere wiederum von seiner Beibehaltung und infolgedessen einer sehr zögerlichen Marktentwicklung aus – der REIT-Markt brauche so noch etwa 5-7 Jahre, um sich richtig zu entwickeln.

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