PwC/ULI: Emerging Trends in Real Estate Europe 2008
19.03.2008, 20:19 Uhr, abgelegt in: Kapitalmarkt
PricewaterhouseCoopers (PwC) hat seine zusammen mit
dem Urban Land Institute (ULI) erstellte alljährliche
Studie "Emerging
Trends in Real Estate Europe 2008" im
Internet kostenlos publiziert. Neben der
Feststellung, dass sich der deutsche
Immobilienmarkt im Jahr 2008 im europäischen
Vergleich immer attraktiver entwickeln wird –
mit Hamburg, München, Frankfurt und Berlin
zählen vier deutsche Städte zu den zehn
aussichtsreichsten Standorten Europas –, werden
auch Aussagen über die künftig erwartete
Entwicklung der deutschen REITs getroffen.
Die schleppende Entwicklung des deutschen REIT-Marktes wird mit dem nach dem Subprime-Effekt problematischen Kapitalmarktumfeld begründet: "‚Nobody wants to enter the market at a discount.’" "‚Only one company has braved coversion; others that were planning to launch in 2008 have aborted their takeoffs.’" Weiterhin wird der Ausschluss von Bestandsmietwohnimmobilien als möglicher Vermögensgegenstand des G-REITs (vgl. bereits Blog-Eintrag vom 13.1.2008) sowie die Beschränkung der Aufnahme von Fremdkapital als "‚catastrophic mistake’" bzw. suboptimal für die Entwicklung des deutschen REITs eingestuft. Infolge des Ausschlusses der Bestandsmietwohnimmobilien sei das Marktpotenzial des G-REITs von ursprünglich 30-60 Millionen Euro auf 15-40 Millionen Euro gefallen. Die weitere Entwicklung des deutschen REIT-Marktes hänge auch von dem künftigen Umgang mit Bestandsmietwohnimmobilien ab. Manche Befragte gingen von einer Lockerung des Verbots der Bestandsmietwohnimmobilien, andere wiederum von seiner Beibehaltung und infolgedessen einer sehr zögerlichen Marktentwicklung aus – der REIT-Markt brauche so noch etwa 5-7 Jahre, um sich richtig zu entwickeln.
Quelle
Die schleppende Entwicklung des deutschen REIT-Marktes wird mit dem nach dem Subprime-Effekt problematischen Kapitalmarktumfeld begründet: "‚Nobody wants to enter the market at a discount.’" "‚Only one company has braved coversion; others that were planning to launch in 2008 have aborted their takeoffs.’" Weiterhin wird der Ausschluss von Bestandsmietwohnimmobilien als möglicher Vermögensgegenstand des G-REITs (vgl. bereits Blog-Eintrag vom 13.1.2008) sowie die Beschränkung der Aufnahme von Fremdkapital als "‚catastrophic mistake’" bzw. suboptimal für die Entwicklung des deutschen REITs eingestuft. Infolge des Ausschlusses der Bestandsmietwohnimmobilien sei das Marktpotenzial des G-REITs von ursprünglich 30-60 Millionen Euro auf 15-40 Millionen Euro gefallen. Die weitere Entwicklung des deutschen REIT-Marktes hänge auch von dem künftigen Umgang mit Bestandsmietwohnimmobilien ab. Manche Befragte gingen von einer Lockerung des Verbots der Bestandsmietwohnimmobilien, andere wiederum von seiner Beibehaltung und infolgedessen einer sehr zögerlichen Marktentwicklung aus – der REIT-Markt brauche so noch etwa 5-7 Jahre, um sich richtig zu entwickeln.
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