US-Immobilienkrise und G-REITs

Im Zuge der Immobilienkrise schrecken in den USA immer mehr Menschen vor dem Kauf eines neuen Eigenheims zurück. Die Zahl der Hausverkäufe ist im Jahr 2007 drastisch eingebrochen. Etwa 25 % weniger Immobilien wechselten nach Angaben des US-Handelsministeriums den Besitzer. Insgesamt gab es nur noch 774.000 Hausverkäufe. Dieses Ergebnis stellt das schlechteste Jahr für den US-Häusermarkt seit Beginn der Aufzeichnungen dar.

Neben den Hausverkäufen haben auch die Preise haben unter der Hypothekenkrise gelitten. Es gab im Jahr 2007 nur einen Anstieg bei den Preisen um 0,2 % zu verzeichnen, was der schlechteste Wert seit 16 Jahren ist. Es wird immer deutlicher, dass es sich bei der seit dem vergangenem Jahr andauernden Immobilienkrise um eine der schwerwiegendsten Krisen seit über zwei Dekaden handelt.

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Kommentar: Wie oft betont wird, ist insbesondere diese Situation an den Immobilienmärkten für den zögerlichen Start der G-REITs verantwortlich. Andererseits birgt die Ausgangslage bei niedrigen Immobilienpreisen für den deutschen REIT teilweise ein erhebliches Wertsteigerungspotenzial. Deutsche Immobilienunternehmen sind häufig zu einem hohen Anteil in ausländisches Immobilienvermögen investiert; insofern wirkt sich die Lage an den US-Immobilienmärkten direkt auf sie aus.