Beck: REITG-Kommentar
22.11.2007, 00:22 Uhr, abgelegt in: Literatur
Der am 16.11.2007 im Beck-Verlag erschienene
Kommentar zum Gesetz über deutsche
Immobilien-Aktiengesellschaften mit börsennotierten
Anteilen (Real Estate Investment Trusts mit
Nebenbestimmungen) ist einer der ersten Kommentare
zum REITG; er wurde von
Helios/Wewel/Wiesbrock herausgegeben. Auf
insgesamt 454 Seiten werden die Neuregelungen zu den
G-REITs aus dem REITG, dem EStG (Exit Tax), dem AStG,
dem Finanzverwaltungsgesetz sowie dem InvStG
kommentiert.
Dabei gelingt es den insgesamt 10 Autoren, nicht nur die neuen Regelungen darzustellen, sondern insbesondere in der – mit einem Umfang von über 30 Seiten – umfassenden Einleitung dem Leser einen schönen Überblick zu den REITs und anderen Immobilienanlageformen zu geben. Nach knappen Ausführungen zu Geschlossenen und Offenen Immobilienfonds sowie Immobilienaktiengesellschaften, werden REITs in den Kontext der anderen Formen der indirekten Immobilienanlage eingeordnet. Im Anschluss folgt eine Analyse des deutschen Immobilienmarktes im internationalen Vergleich und dann folgerichtig ein Kapitel bezüglich der Notwendigkeit der Einführung von G-REITs. Darin wird auch der Weg zum Gesetzesentwurf noch einmal kurz skizziert und die elementaren Problemfelder, wie die Besteuerung ausländischer Anteilseigner (Einheitsmodell, Trustmodell), angesprochen.
Kommentar: Wirklich nützlich sind die umfangreichen Literaturhinweise vor jeder Einzelkommentierung. Im Kommentar werden viele der derzeitigen Zweifelsfragen bezüglich des REITG diskutiert; einziger Kritikpunkt: Beim ersten Überfliegen stellte sich heraus, dass nicht alle Fragen thematisiert werden - bspw. die Frage, ob sich Veräußerungsgewinne, die auf der Tochterebene des G-REITs entstehen, ebenfalls für die Bildung der Rücklage gem. § 13 REITG qualifizieren, wird nicht aufgegriffen. Insgesamt macht der Kommentar aber einen runden Eindruck und ist daher wärmstens zu empfehlen.
Quelle
Dabei gelingt es den insgesamt 10 Autoren, nicht nur die neuen Regelungen darzustellen, sondern insbesondere in der – mit einem Umfang von über 30 Seiten – umfassenden Einleitung dem Leser einen schönen Überblick zu den REITs und anderen Immobilienanlageformen zu geben. Nach knappen Ausführungen zu Geschlossenen und Offenen Immobilienfonds sowie Immobilienaktiengesellschaften, werden REITs in den Kontext der anderen Formen der indirekten Immobilienanlage eingeordnet. Im Anschluss folgt eine Analyse des deutschen Immobilienmarktes im internationalen Vergleich und dann folgerichtig ein Kapitel bezüglich der Notwendigkeit der Einführung von G-REITs. Darin wird auch der Weg zum Gesetzesentwurf noch einmal kurz skizziert und die elementaren Problemfelder, wie die Besteuerung ausländischer Anteilseigner (Einheitsmodell, Trustmodell), angesprochen.
Kommentar: Wirklich nützlich sind die umfangreichen Literaturhinweise vor jeder Einzelkommentierung. Im Kommentar werden viele der derzeitigen Zweifelsfragen bezüglich des REITG diskutiert; einziger Kritikpunkt: Beim ersten Überfliegen stellte sich heraus, dass nicht alle Fragen thematisiert werden - bspw. die Frage, ob sich Veräußerungsgewinne, die auf der Tochterebene des G-REITs entstehen, ebenfalls für die Bildung der Rücklage gem. § 13 REITG qualifizieren, wird nicht aufgegriffen. Insgesamt macht der Kommentar aber einen runden Eindruck und ist daher wärmstens zu empfehlen.
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