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<title>g-reit-news.de</title><link>http://www.g-reit-news.de/index.html</link><description>German Real Estate Investment Trust News</description><dc:language>de-de</dc:language><dc:creator>robert.classen@g-reit-news.de</dc:creator><dc:rights>Copyright 2007-2009 Robert Cla&#xdf;en</dc:rights><dc:date>2010-04-05T13:14:27+02:00</dc:date><admin:generatorAgent rdf:resource="http://www.realmacsoftware.com/" />
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<lastBuildDate>Mon, 05 Apr 2010 14:33:48 +0200</lastBuildDate><item><title>Kommentar: Diskutierte &#xc4;nderungen des REITG</title><dc:creator>robert.classen@g-reit-news.de</dc:creator><category>REITG</category><dc:date>2010-04-05T13:14:27+02:00</dc:date><link>http://www.g-reit-news.de/files/358c562da273c2442926d77c8148d125-137.html#unique-entry-id-137</link><guid isPermaLink="true">http://www.g-reit-news.de/files/358c562da273c2442926d77c8148d125-137.html#unique-entry-id-137</guid><content:encoded><![CDATA[Bereits in Heft 4/2010 der Zeitschrift Finanz-Rundschau ging <em>Cla&szlig;en</em> ein auf die zu Beginn der Regierung von CDU/CSU und FDP diskutierten &Auml;nderungen des REIT-Gesetzes (vgl. die Blog-Eintr&auml;ge  v. <a href="files/8f92818db9bdb522bf2a720bd81ce925-127.html" rel="self" title="Weblog: REITG-Änderungen unter Scharz/Gelb?">7.10.2009</a> und v. <a href="files/111c9c287ad58db9634ace148e2b0070-128.html" rel="self" title="Weblog: Gesetzesänderungen offenbar bestätigt">26.10.2009</a>). Nunmehr sind denkbare Gesetzes&auml;nderungen verst&auml;rkt vor dem Hintergrund andauernder politischer Debatten innerhalb der Regierung zu sehen, die den Fortgang der Steuergesetzgebung insgesamt zum Gegenstand haben (vgl. z.B. <a href="http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc~EA41AACA1A6C04959A1BE5404DEB0BEC3~ATpl~Ecommon~Scontent.html" rel="external" title="Zwist mit der CSU<br />Zwist mit der CSU: CDU-Spitze bremst bei Steuersenkungen">www.faz-net.de</a>).<br /><br />Eine &Auml;nderung des REIT-Gesetzes (REITG) w&auml;re kein Selbstzweck, sondern eine Anpassung an ge&auml;nderte wirtschaftliche Rahmenbedingungen.<br /><br />Vor der Einf&uuml;hrung von Real Estate Investment Trusts in Deutschland wurde die Ausgestaltung des REITG umfassend von Politikern, Branchenvertretern und Wissenschaftlern diskutiert. Das Eintreten einer internationalen Finanzmarktkrise war zu diesem Zeitpunkt im Jahr 2006 noch nicht abzusehen, entsprechend wurde das REITG mit Blick auf einen stabilen Immobilien- und Finanzmarkt verabschiedet.<br /><br />Im Folgenden werden zwei der von <em>Cla&szlig;en</em> analysierten denkbaren Gesetzes&auml;nderungen kurz dargestellt und bez&uuml;glich aktueller Entwicklungen erg&auml;nzend kommentiert:<br /><br /><strong>Verl&auml;ngerung der Exit-Tax<br /></strong><br />Urspr&uuml;nglich wurde mit deutschen REITs eine sog. Exit-Tax eingef&uuml;hrt, die eine zeitlich begrenzte Steuerbeg&uuml;nstigung darstellte. Sie ist im Grundsatz bereits zum 31.12.2009 abgelaufen. <br /><br />Die Exit-Tax-Regelung wurde vom Gesetzgeber mit dem Ziel verabschiedet, eine Hebung von in Unternehmensimmobilien verhafteten stillen Reserven zu erreichen und zugleich das Entstehen einer hinreichenden Marktbreite von REITs zu f&ouml;rdern. Die Exit-Tax dient ihrer Intention nach also nicht nur dem REIT-Markt, sondern stellt eine F&ouml;rderung jedes Unternehmens dar, dass steuerbeg&uuml;nstigt seine Immobilien an eine REIT-Aktiengesellschaft oder an einen sog. Vor-REIT ver&auml;u&szlig;ern m&ouml;chte.<br /><br />Bislang konnte der Gesetzgeber keines der beiden vorgenannten Ziele vollumf&auml;nglich durch die Exit-Tax erreichen, da im Zuge der Finanzmarktkrise kaummehr Immobilientransaktionen mit REITs stattfanden.<br /><br />Eine Verl&auml;ngerung der Exit-Tax w&auml;re insofern sachgerecht, wenn der Gesetzgeber weiter an seinen bisherigen Zielen festh&auml;lt. Das an dieser Stelle von Wissenschaftlern mithin angef&uuml;hrte Argument, die Exit-Tax m&uuml;sse nicht verl&auml;ngert werden, da deutsche REITs ohnehin steuerlich beg&uuml;nstigt seien, greift an dieser Stelle zu kurz, da es insbesondere den Mobilisierungseffekt der Exit-Tax ausklammert, wonach nicht nur REITs, sondern auch andere Unternehmen von der Steuerbeg&uuml;nstigung profitieren k&ouml;nnen, wenn sie ihre Immobilien ver&auml;u&szlig;ern (vgl. hierzu bereits den Blog-Eintrag v. <a href="files/7c834c2b119e2b8843a6e57967cec820-130.html" rel="self" title="Weblog:Kommentar: Streichung der Steuervergünstigung Exit-Tax?">7.12.2009</a>).<br /><br /><strong>Zulassung von Bestandsmietwohnimmobilien<br /></strong><br />Aus dem REITG geht hervor, dass eine REIT-Aktiengesellschaft grunds&auml;tzlich keine sog. Bestandsmietwohnimmobilien halten darf. Es handelt sich im Grundsatz um Wohnimmobilien, die vor dem 1.1.2007 erbaut wurden.<br /><br />Der Ausschluss wurde vom Gesetzgeber urspr&uuml;nglich mit denkbaren negativen Auswirkungen auf den Mietwohnungsmarkt begr&uuml;ndet. Nach seiner Auffassung h&auml;tte die Gefahr bestanden, dass G-REITs unter dem Aspekt der Renditemaximierung und der Konkurrenz an der B&ouml;rse Mieterh&ouml;hungsspielr&auml;ume aussch&ouml;pfen w&uuml;rden, auch dort wo dies unter sozialen Gesichtspunkten unangemessen w&auml;re.<br /><br />Aufgrund ihrer strengen Inlandsbezogenheit stellt die Regelung letztlich aber eine einseitige Wettbewerbsbeschr&auml;nkung zu Lasten des Standortes Deutschland dar, mit der das angestrebte gesetzgeberische Ziel &ndash; Schutz des inl&auml;ndischen Mietwohnmarktes &ndash; nicht zu erreichen ist.<br /><br />Im Inland wird stattdessen eine Entfaltung des REIT-Marktes eingeschr&auml;nkt. Ein Investor, der eine Immobiliengesellschaft mit Wohnimmobilien zu gr&uuml;nden beabsichtigt, muss den REIT als Alternative nach derzeitiger Rechtslage ausklammern, auch wenn diese Alternative aus betriebswirtschaftlicher Sicht f&uuml;r ihn ansonsten die zu bevorzugende Entscheidung darstellen w&uuml;rde. Hierdurch k&ouml;nnen &ouml;konomisch nicht begr&uuml;ndbare Investitionsentscheidungen entstehen, die volkswirtschaftliche Verwerfungen zur Folge haben k&ouml;nnen.<br /><br />Eine Zulassung des Haltens- und des Erwerbs von Bestandsmietwohnimmobilien durch G-REITs w&auml;re insofern begr&uuml;ndbar. Auch in anderen REIT-Regimen der Welt spielen sog. Housing REITs eine zentrale Rolle, nicht zuletzt, da in keinem anderen Land weltweit eine der restriktiven Gesetzeslage Deutschlands vergleichbare Situation besteht.<br /><br />Steuerpolitische Entscheidungen sind derzeitig kaum absch&auml;tzbar - die angesprochenen &Auml;nderungen des REITG bleiben insofern ungewiss.<br /><br />Der vollst&auml;ndige Literaturbeitrag mit dem Titel "Anmerkungen zu den diskutierten &Auml;nderungen des REITG" ist bei Genios <a href="http://www.genios.de/r_profisuche/FINR.ein?WID=67072-5460459-81902_13" rel="external" title="Genios: Download">abrufbar</a>.]]></content:encoded></item><item><title>Fachliteraturverzeichnis aktualisert</title><dc:creator>robert.classen@g-reit-news.de</dc:creator><category>Administration</category><dc:date>2010-03-20T10:25:10+01:00</dc:date><link>http://www.g-reit-news.de/files/47671d43557d61d6fea6d82ffc447c39-136.html#unique-entry-id-136</link><guid isPermaLink="true">http://www.g-reit-news.de/files/47671d43557d61d6fea6d82ffc447c39-136.html#unique-entry-id-136</guid><content:encoded><![CDATA[Das <a href="lit/index.html" rel="self" title="Fachliteratur">g-reit-news.de-Literaturverzeichnis</a> wurde um zahlreiche Quellen erg&auml;nzt. Hinzugef&uuml;gt wurden u. a. Quellen von <em>Amort</em>, <em>Cla&szlig;en</em>, <em>Gemmel/Kaiser</em>, <em>Jacob</em> und <em>Ku&szlig;maul/Gr&auml;be</em>.<br /><br />Viel Spa&szlig; beim St&ouml;bern w&uuml;nscht<br /><br />Ihr g-reit-news.de-Team]]></content:encoded></item><item><title>Nachhaltigkeit als Entwicklungschance f&#xfc;r REITs</title><dc:creator>robert.classen@g-reit-news.de</dc:creator><category>Literatur</category><dc:date>2010-02-15T12:38:23+01:00</dc:date><link>http://www.g-reit-news.de/files/af26188d37799b3c32326f8bb513d15e-135.html#unique-entry-id-135</link><guid isPermaLink="true">http://www.g-reit-news.de/files/af26188d37799b3c32326f8bb513d15e-135.html#unique-entry-id-135</guid><content:encoded><![CDATA[In einem interessanten Literaturbeitrag beleuchten <em>Sch&auml;fer/Gromer/Lucas</em> den deutschen REIT unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit (Betriebswirtschaftliche Bl&auml;tter, Januar 2010, Nr. 1, Seite 35). Das Real Estate Investment Trust-Konzept wird hierbei bez&uuml;glich der dauerhaft zukunftsf&auml;higen Entwicklung der &ouml;konomischen, &ouml;kologischen und sozialen Dimension menschlicher Existenz untersucht. Auf der Ebene einzelner Immobilien sei insbesondere deren Beitrag zum Klimawandel als zentrales Element der Nachhaltigkeit in den Blick zu nehmen.<br /><br />Dies habe sich an einer Umfrage von CoreNet und Jones Lang LaSalle aus dem Jahr 2008 verdeutlicht, wonach mehr als zwei Drittel aller weltweit befragten Immobilienmanager das Thema Sustainability als "Critical Business Issue" bewerteten, was einer Steigerung der Wahrnehmung dieses Themas um 50 % im Vorjahresvergleich entsprochen habe.<br /><br />In einer Analyse des weltweiten REIT-Marktes zeigen die Autoren auf, welchen Anteil Sustainable REITs an den jeweiligen REIT-M&auml;rkten haben. Insgesamt ermitteln sie 55 REITs, die die im Rahmen ihrer Studie aufgestellten Kriterien eines Sustainable REITs erf&uuml;llen. Weltweit betrage der Anteil von Sustainable REITs bislang etwa 12 %.<br /><br />Aufgeteilt nach Regionen (USA, Europa, Australien, Asien und sonstige L&auml;nder) sei anzumerken, dass asiatische Sustainable REITs unterrepr&auml;sentiert seien, was zum einen an einer mangelnden Initiative der Unternehmen liegen k&ouml;nne oder aber an der fehlenden Transparenz ihrer Nachhaltigkeitsvorhaben. Der australische REIT-Markt weise im Unterschied vergleichsweise ausgereifte und detaillierte Nachhaltigkeitsmerkmale aus. Europa bilde mit 14 REITs die zweitgr&ouml;&szlig;te Nachhaltigkeitsgruppe der Untersuchung. Insbesondere Gro&szlig;britannien stelle mit neun Unternehmen den gr&ouml;&szlig;ten Anteil und nehme damit die f&uuml;hrende europ&auml;ische Anbieternation von Sustainable REITs ein. Die ebenfalls hohe Anzahl von US-REITs lasse sich einerseits durch den dort generell sehr weit entwickelten REIT-Markt erkl&auml;ren, anderseits sei sie in der umfangreichen, klar strukturierten Nachhaltigkeitsberichterstattung vieler Unternehmen begr&uuml;ndet.<br /><br />Statistisch gesehen sei, wie die Untersuchung zeige, weltweit der Anteil an Sustainable REITs relativ gering. In Deutschland fehlten solche Anlagevehikel bislang allerdings komplett.<br /><br />Im Zuge der Einf&uuml;hrung von G-REITs sei von organisierten Vertretern der privaten Mieter die Sorge ge&auml;u&szlig;ert worden, dass die hohen Renditeerwartungen ausl&auml;ndischer institutioneller Investoren an dieses Immobiliensegment zu unsozialen Wohnverh&auml;ltnissen und kaum noch bezahlbare Mieten f&uuml;hren k&ouml;nnten. In der Folge wurde deutschen REITs die Investition in inl&auml;ndische Wohnimmobilien - sog. Bestandsmietwohnimmobilien - verboten. Aus Sicht der Autoren sei das gesellschaftlich unzweifelhaft relevante Problem l&ouml;sbar, indem eine k&uuml;nftige Reform des REIT-Gesetzes (REITG) mit speziellen Regelungen zur F&ouml;rderung von Sustainable REITs flankiert w&uuml;rde.<br /><br />Hierdurch k&ouml;nne eine Steigerung der Attraktivit&auml;t von REITs f&uuml;r institutionelle Investoren erfolgen, indem die von den Finanzmarktteilnehmern bei Gr&uuml;ndung, Zulassung und dem Betrieb von REITs derzeit beklagten Unzul&auml;nglichkeiten abgebaut w&uuml;rden. Mit dem Zertifizierungssystem der Deutschen Gesellschaft f&uuml;r nachhaltiges Bauen (DGNB) best&uuml;nde ein erster Ansatzpunkt f&uuml;r Nachhaltigkeitsregelungen des G-REITs. Prinzipiell spreche nichts dagegen, dass der Gesetzgeber verbindliche Mindestanforderungen z.B. an die Transparenz von Nachhaltigkeitskriterien stellt, um in einer n&auml;chsten legislativen Runde REITs attraktiver zu gestalten und gleichzeitig bestehende Anwendungsprobleme des REITG zu l&ouml;sen.<br /><br />Im Ergebnis k&ouml;nne die F&ouml;rderung von Sustainable REITS, also Aktiengesellschaften mit &uuml;berwiegend umweit-, aber auch sozial vertr&auml;glichen Immobilien, eine Entwicklungschance f&uuml;r Gesellschaft und die M&auml;rkte darstellen.<br />]]></content:encoded></item><item><title>REIT-Perspektiven f&#xfc;r das Jahr 2010</title><dc:creator>robert.classen@g-reit-news.de</dc:creator><category>Immobilien</category><dc:date>2010-01-16T19:41:00+01:00</dc:date><link>http://www.g-reit-news.de/files/ff0bd22360861dbf22f7da5746573ff9-133.html#unique-entry-id-133</link><guid isPermaLink="true">http://www.g-reit-news.de/files/ff0bd22360861dbf22f7da5746573ff9-133.html#unique-entry-id-133</guid><content:encoded><![CDATA[In der ersten Ausgabe der Zeitschrift Immobilien & Finanzierung - Der Langfristige Kredit wird unter der &Uuml;berschrift "Notwendige Impulse der Politik f&uuml;r die Immobilienwirtschaft" auch ein perspektivischer Blick auf die Entwicklung des G-REITs im Jahr 2010 geworfen (ab Seite 16). <em>Mattner</em>, Pr&auml;sident des ZIA (Zentraler Immobilien Ausschuss e. V.), beschreibt zun&auml;chst das aus seiner Sicht gestiegene Selbstbewusstsein der Immobilienwirtschaft. Mit dem Wachstumsbeschleunigungsgesetz habe die Politik zwar bereits konkrete Ma&szlig;nahmen eingeleitet und f&uuml;r die Immobilienwirtschaft notwendige Gesetzes&auml;nderungen teilweise umgesetzt, viele Punkte seinen allerdings noch offen.<br /><br />Der Autor geht vor allem auf eine noch zu intensivierende F&ouml;rderung der energetischen Modernisierung, eine Wiedereinf&uuml;hrung der degressiven AfA und mehr Freiheiten bei der Zinsschranke ein.<br /><br />Im deutschen REIT sieht er ein Zukunftsprodukt.  Auch hier bestehe noch Korrekturbedarf. Nach derzeitiger Gesetzeslage d&uuml;rften G-REITs nicht in inl&auml;ndische Bestandswohnimmobilien investieren, jeder ausl&auml;ndische REIT hingegen schon. Der Grund hierf&uuml;r sei, dass der Gesetzgeber die Mieter in deutschen Wohnimmobilien davor sch&uuml;tzen wolle, dass es unter einem REIT als Eigent&uuml;mer zu deutlichen Mietsteigerungen kommt. Allerdings sei diese Sorge unbegr&uuml;ndet, da das deutsche Mietrecht im internationalen Vergleich eine Spitzenposition beim Schutz des Mieters einnehme (vgl. zu diesen Themen auch die Blog-Eintr&auml;ge v. <a href="files/8f92818db9bdb522bf2a720bd81ce925-127.html" rel="self" title="Weblog: REITG-Änderungen unter Scharz/Gelb?">7.10.2009</a> und v. <a href="files/111c9c287ad58db9634ace148e2b0070-128.html" rel="self" title="Weblog: Gesetzesänderungen offenbar bestätigt">26.10.2009</a>).<br /><br />Ein weiteres Problemfeld beim REIT seien die gesetzlichen Fristen. Im gegenw&auml;rtigen Marktumfeld sei es aus Sicht zahlreicher sog. Vor-REITs kaum denkbar, den Gang an die B&ouml;rse wagen. Sie seien jedoch verpflichtet, den Schritt vom Vor-REIT zum REIT innerhalb von drei Jahren zu vollziehen, da ihnen ansonsten drohe, bestimmte Steuervorteile, die den Vor-REITs als Starthilfe gew&auml;hrt wurden, r&uuml;ckwirkend wieder zu verlieren. Vor diesem Hintergrund m&uuml;sse eine Verl&auml;ngerung der Frist f&uuml;r den B&ouml;rsengang gew&auml;hrt werden (vgl. speziell zu diesem Thema den Aufsatz von <em>Cla&szlig;en</em>, BB 2008, S. 2104-2109, verf&uuml;gbar im <a href="downloads/downloads.html" rel="self" title="Downloads">Downloadbereich</a>). Nur so sei es m&ouml;glich, REITs in die Lage zu versetzen, ihre Anteile in einer Phase des konjunkturellen Aufschwungs auszugeben.<br /><br />Weitere Unsicherheiten f&uuml;r deutsche REIT-Aktiengesellschaften gehen nach Auffassung des ZIA von den f&uuml;r sie vorgeschriebenen Streu- und H&ouml;chstbesitzklauseln aus. Ein REIT k&ouml;nne seinen Status verlieren, wenn ein einzelner Aktion&auml;r in drei aufeinander folgenden Wirtschaftsjahren mehr als 10 % der Anteile h&auml;lt oder sich w&auml;hrend dieses Zeitraums weniger als 15 % der Aktien im Streubesitz befinden. Da diese Auflagen jedoch au&szlig;erhalb des Einflussbereichs der G-REITs liegen w&uuml;rden, sei die Frage, ob REITs ihren Status dauerhaft behalten k&ouml;nnen derzeit vom Handeln Dritter abh&auml;ngig.<br /><br />Abschlie&szlig;end stellt sich allerdings die Frage, ob angesichts der hohen Staatsverschuldung f&uuml;r weitere Ver&auml;nderungen in der (REIT-)Steuergesetzgebung &uuml;berhaupt Raum sein wird.]]></content:encoded></item><item><title>Neue Kategorie: 2009</title><dc:creator>robert.classen@g-reit-news.de</dc:creator><category>Administration</category><dc:date>2010-01-16T19:40:57+01:00</dc:date><link>http://www.g-reit-news.de/files/224da3a71eb9513b49988f29c52a9677-134.html#unique-entry-id-134</link><guid isPermaLink="true">http://www.g-reit-news.de/files/224da3a71eb9513b49988f29c52a9677-134.html#unique-entry-id-134</guid><content:encoded><![CDATA[Alle Beitr&auml;ge aus dem Jahr 2009 sind nun in der gleichnamigen Kategorie zu finden.<br /><br />Ihr g-reit-news.de-Team]]></content:encoded></item></channel>
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